Danken?

Danken, wofür? Warum? Wem? Was bringt es mir?

Wir sagen Danke, wenn wir beim Bäcker bedient werden, wenn wir etwas geschenkt bekommen, wenn – wenn – wenn…

Ich habe darüber nachgedacht, als ich diesen Gemeindebrief erstellt habe und war sehr dankbar, dass ein tolles Team sich für die Inhalte verantwortlich fühlt und engagiert mitarbeitet.

Für mich persönlich ist es eine fantastische Situation, für die ich tiefe Dankbarkeit empfinde, auch weil es die Arbeit sehr erleichtert und eine neue Qualität entstanden ist, auf die wir als Gemeinde stolz sein dürfen.

Es gibt noch mehr Dinge, für die ich diese Dankbarkeit empfinde, auf die ich hier aber nicht weiter eingehen will.

Das alltägliche Danken ist allerdings oft zu einer Phrase geworden, weil es aus Höflichkeit gesagt wird, was aber nicht grundsätzlich falsch ist. Es ist eine Wertschätzung gegenüber meinem Nächsten, der mir etwas Gutes getan hat – und sei es nur, weil diese Person mir Brötchen verkauft hat. Im Alltag geht es mir so, dass ein Danke besser über die Lippen kommt, wenn ich gut gelaunt und stressfrei bin. In anderen Situationen entfällt es schon mal.

Auffällig ist, dass dieses Wort „Danke“ ein Lächeln ins Gesicht des Empfängers bringt und – als Reaktion darauf – mir auch.

Also, wem soll ich für das alles danken?

Denken wir einmal darüber nach!
K. Meier