Gebetsteam

Als wir vor drei Jahren gemeindemäßig von Darmstadt nach Bad Gandersheim gewechselt sind, habe ich mich gefreut, dass es hier ein Gebetsteam gibt. In das habe ich mich dann bald mit eingereiht. Dieses Team wurde ursprünglich von Gunnar Wellnitz ins Leben gerufen, von Paul Thomczik und danach von Wolfgang Schiller weitergeführt.
Dieser fragte mich Ende vergangenen Jahres, ob ich künftig den dreimonatigen Gebetskalender erstellen und auch der neue Ansprechpartner für unser Gebetsteam sein könnte. Diese Aufgaben habe ich ab Februar gern übernommen. Für mich sind sie ein geistlicher Dienst, der keine Ein-Mann-Show sein kann, sondern immer das Team braucht. Unser Gebetsteam besteht zur Zeit aus 20 Personen der Gemeinde.

Wer Fürbitte bzw. Gebetsunterstützung wünscht, kann mir das mündlich, per Email oder telefonisch mitteilen und das bzw. die Anliegen konkret benennen. (Tel: +49 5381 – 9315259 / Mail: doris@truderung.de)

Ich leite sie an das gesamte Team weiter, und dann machen wir uns eins vor Gott mit dem jeweiligen Anliegen, für das wir sehr konkret beten. Nicht immer werden wir die Erhörung unserer Gebete so spontan erleben wie im Falle von Angelas achtmonatiger Enkelin in Holland, die mit hohem Fieber und einer EEM-Virusinfektion in die Klinik eingeliefert wurde. Zunächst verschlechterte sich ihr Zustand zusehends. Dann aber, nach zwei Tagen verbesserte er sich. Es ging es von Minute zu Minute bergauf, so dass sie schon am nächsten Morgen entlassen werden konnte. Ihre Ärzte standen vor einem Rätsel, wir als Beter nicht!
Gottes Kraft und Eingreifen hatten wir erbeten und erfahren, so prompt! Das hat mein Vertrauen zu IHM sehr gestärkt. Ich denke, so ging es uns allen im Gebetsteam.

In anderen Fällen beten wir und erleben kaum gesundheitliche Verbesserungen oder Veränderungen einer bestimmten Situation. Und doch wissen wir eines: Gott ist souverän, und ER handelt auch so!

Deshalb sollen wir im Gebet dranbleiben und im Namen Jesu beharrlich beten (Eph. 6,18b), mit einer klaren Erwartungshaltung.

Das wollen wir auch in der Gemeinde praktizieren, indem wir einander Anteil geben und nehmen und uns so im Gebet, im Bitten und in der Fürbitte unterstützen und auch ermutigen. Dabei wollen wir als Gebetsteam vorangehen. Sprecht mich ruhig an.

Als Gemeinde haben wir außerdem die Möglichkeit, mit Hilfe des Gebetskalenders füreinander zu beten. Das habe ich in unseren vorigen Gemeinden in dieser Form nicht kennengelernt. Es wäre schön, wenn jeder täglich für die genannten Personen oder Anliegen im Gebet eintritt. Darin liegt so ein großes Kraftpotenzial, das wir abrufen können, wenn wir beten. Die positiven Auswirkungen werden die Beter spüren und auch die, für die wir vor Gott eintreten.

Schließen möchte ich mit einem sehr treffenden Zitat von Dr. Hartl, dem Leiter des Gebetshauses in Augsburg:

„Gebet ist nicht alles, aber ohne Gebet ist alles nichts!“

Doris Truderung