Die Schönheit der Braut

Sind wir als Christen nicht alle in irgendeiner Art und Weise auf Brautschau? Im Alltag zuhause, wenn wir zur Arbeit gehen, im Gespräch mit dem Nachbarn. Sobald Jesus Christus in unseren Herzen wohnt, sollten Angehörige, Gemeindemitglieder, Arbeitskollegen aufmerksam werden, ob der wundervollen Braut, die ihnen gegenübersteht.

Kann ich mir diese Frage mit „JA“ beantworten? Was ist es, dass eine Braut schön sein lässt? Steht eine Hochzeit bevor, ist wenigstens das Brautpaar schon Monate im voraus ganz aus dem Häuschen. Es wird geplant, diskutiert, ausprobiert, gestritten, eingeladen und geschmückt. Alle Mühe für den einen Tag. Perfekt soll er sein, eine Freude für alle, die daran teilhaben.

Wie sieht es nun mit uns als Nachfolger Jesu aus? Haben wir uns in der Kennenlern- und Verlobungszeit so benommen, dass die Welt Interesse an uns hat? Sind wir als Gemeinde oder als einzelne so, wie eine Braut sein soll? Schön und makellos. Ist unser Verhalten ansprechend und ehrlich, dass sich unser Nächster über uns freuen kann und die Herrlichkeit Gottes an uns sichtbar wird? Ist unser Äußeres von diesem Glanz und dieser Reinheit Gottes gekennzeichnet, zu der niemand „NEIN“ sagen kann?

All diese Fragen dürfen wir uns jederzeit aufs Neue ins Bewusstsein rufen. Jeder einzelne, aber auch die Stadt, die Gemeinde, ich selbst. Beten wir dafür, dass Gottes Liebe und Gnade uns als eine Braut formt, die, wie es in Epheser 5 heißt: schön und makellos, ohne Flecken, Falten oder einen anderen Fehler, ( ist), weil sie allein Christus gehören soll. Beten wir für eine wunderschöne Braut, zu der weder unser Nächster, noch ein zukünftiger Pastor „Nein“ sagen kann, in der die Herrlichkeit Gottes überhand nimmt und seine Liebe spürbar ist.

Silke Kükemück

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