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Editorial Februar – März 20

Es war das Jahr 2018. Deutschland ist noch der amtierende Fussball-Weltmeister, aber die nächste Weltmeisterschaft steht kurz bevor. In der Vorbereitung der Nationalspieler sagte Toni Kross:

„Wir müssen wie 2014 in Brasilien das Gefühl entwickeln, eine Einheit zu sein.“

Dann war es endlich soweit. Am 17. Juni war das Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft im Olympiastadion von Moskau gegen die Nationalmannschaft von Mexico. Das ernüchternde Ergebnis 90 Minuten später: Mexico besiegt den Weltmeister Deutschland mit 1:0. Hinterher sagte Mexicos Trainer Osorio über seine Spieler:

„Ich denke, dass die gesamte Mannschaft als Einheit funktioniert hat.“

Und über die deutsche Mannschaft schreibt die Presse: „Keine Balance, keine Flexibilität, keine Einheit.“

Die eine Mannschaft war eine Einheit, die andere irgendwie nicht. Dieser Begriff der „Einheit“ erklärt sicher nicht alles in einem Fußballspiel, aber so einiges. Und dann am Ende auch das Ergebnis. Ob eine Gruppe von Menschen eine Einheit ist oder nicht, macht manchmal einen entscheidenden Unterschied.

Deshalb wollen wir als Gemeinde in diesem Jahr besonders über das Thema Einheit nachdenken. Das Motto lautet „Einheit leben“, weil wir durch Jesus schon miteinander verbunden sind. Wie wir diese Einheit dann im Alltag leben können, darum soll es in mehreren Predigtreihen, in unserem Gemeindebrief oder bei besonderen Aktionen gehen. Ich wünsche uns, dass wir als Gemeinde und als Christen wirklich eine Einheit sind, in der wir füreinander da sind.

Pastor Daniel Behrens

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