Gemeindefreizeit

„Nehmt einander an, wie Christus euch  angenommen hat, zum Lob Gottes!“

Unter diesem Thema stand die diesjährige Gemeindefreizeit vom 05. bis 07. Juni auf der Burg Bodenstein bei Worbis.

Mit gemeinsamen Liedern und einem „Wer hatte/ war/ ist“ – Spiel, bei dem wir unter anderem erfuhren, dass auch bei Pastoren eine 5 im Zeugnis stehen darf 🙂 – begann unsere gemeinsame Zeit.

Mit der traumhaften Kulisse der alten Burg, der Gartenanlage und des Spielplatzes um uns herum, genossen wir den Ausklang des Abends an einem gemütlichen Lagerfeuer mit Stockbrot, Marmelade und der Mundorgel.

Am Samstag starteten wir mit dem gemeinsamen Frühstück und anschließender Bibelarbeit zu unserem Freizeit-Thema. In einer anregenden Diskussion darüber, wo in unserer Gemeinde Konfliktpunkte in der gegenseitigen Annahme bestehen, konnten viele offene Fragen geklärt und ein ganz neues Verständnis füreinander aufgebaut werden. Anschließend wurde in kleinen Gruppen über den 9-Punkte-Plan gesprochen, wie es aussehen kann – das „Nehmt einander an…“. In einer Kreativgruppe wurde inzwischen ein Tanz einstudiert, der zu dem Text unseres Freizeitliedes „Nehmt einander an…“ auf einer israelischen Melodie entstand. Angeregt durch die Kreativgruppe hatte jeder von uns die Möglichkeit, ein Puzzleteil zu gestalten. Hinterher wurden alle Puzzleteile zu einem Gemeinschaftsbild zusammengefügt – das Wundervolle.

Nach dem Mittagessen stand der wohl spannendste Teil der Freizeit an, ein Besuch im Bärenpark Worbis. Hier konnten die Bären und Wölfe, die es dort ebenfalls gibt, in einem großen Freigehege beim Füttern und beim Kämpfen beobachtet werden.

Diejenigen, die auf der Burg geblieben sind, haben die Zeit mit Gesprächen, Spaziergängen oder in der Stille genossen.

Nachdem das Thema der Gruppenarbeit noch einmal aufgenommen wurde, ließen wir den Abend mit Spielen, Singen und Gesprächen ausklingen.

Den Gottesdienst am Sonntagmorgen konnten wir zusammen – anders als sonst im Kreis sitzend – singend und tanzend feiern.

Besonders die Kinder hatten, nachdem sie jeden einzelnen persönlich begrüßt hatten, eine wichtige Botschaft für uns: „Du bist angenommen!“.

Paul hat uns in seiner Predigt deutlich gemacht, dass es Konflikte geben darf, auch in Gemeinden, dass wir aber auch genaue Regeln dafür bekommen, wie wir damit umzugehen haben und wie wir uns gegenüber unseren Mitmenschen verhalten sollen, nämlich genauso, wie Gott sich gegenüber uns verhält – liebevoll und versöhnlich.

Wir hatten eine tolle Zeit bei bestem Wetter, in einer herrlichen Umgebung und vor allem unter dem Segen Gottes – wir freuen uns auf das nächste Mal.

Lisa-Mae Karl

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